Positive Fehlerkultur in Schule und Unterricht etablieren
(max. 39 Personen)
In diesem Seminar lernen Sie, wie Sie eine konstruktive Haltung zu Fehlern fördern – bei Ihren Schülerinnen und Schülern, in Ihrem Kollegium und in sich selbst.
Fehler werden im schulischen Kontext oft als Makel wahrgenommen – dabei sind sie zentrale Lernmomente. Eine gelebte positive Fehlerkultur ist keine pädagogische Kosmetik, sondern ein grundlegender Bestandteil professioneller Lernbegleitung. In diesem Seminar setzen Sie sich intensiv mit der eigenen Haltung gegenüber Fehlern auseinander und entwickeln ein Verständnis dafür, wie destruktive Fehlermuster bei Schülerinnen und Schülern entstehen und wie diese aufgelöst werden können.
Im Zentrum steht die Frage: Wie kann eine Fehlerkultur aussehen, die Wachstum ermöglicht – auf individueller, unterrichtlicher und schulischer Ebene? Neben dem Konzept des Growth Mindset wird insbesondere das Potenzial von „negativem Wissen“ betrachtet – also dem Lernen durch Irrtum. Sie erfahren, wie Sie durch eine klare Haltung, transparente Kommunikation und passende didaktische Strukturen eine angstfreie Lernumgebung schaffen können, in der Schülerinnen und Schüler Mut zum Risiko entwickeln und Verantwortung für ihren Lernweg übernehmen. Dabei wird auch reflektiert, wie schulische Systeme Fehler (implizit) bewerten und welche Schritte nötig sind, um eine neue Haltung institutionell zu verankern – auch im Spannungsfeld von Bewertung und Benotung.
Inhalte des Seminars: (Auswahl)
Die Fortbildung richtet sich an folgende Personen:
Informationen zum Ablauf:
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